Mehrere Festnahmen nach Suchtgiftherstellung – Bezirk Baden und Wien

Mehrere Festnahmen nach Suchtgiftherstellung – Bezirk Baden und Wien Presseaussendung der Polizei NiederösterreichÜber das Bundeskriminalamt erging am 19. März 2026 die Information an den Ermittlungsbereich Suchtmittelkriminalität des Landeskriminalamtes Niederösterreich, dass eine Tätergruppe größere Mengen an Vorläuferstoffen zur Herstellung von Suchtmitteln aus dem Ausland in das Bundesgebiet eingeführt haben soll.Durch umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungsmaßnahmen gelang es den Kriminalisten in den folgenden Tagen, ein mögliches Labor in einem angemieteten Gehöft im Gemeindegebiet von Furth an der Triesting sowie eine weitere Produktionsstätte und einen Suchtmittelbunker in einem Mehrparteienhaus in 1020 Wien zu lokalisieren.Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien erfolgten am 23. März 2026 koordinierte Zugriffe auf die Örtlichkeiten. Aufgrund der komplizierten chemischen Prozesse in einem solchen Labor und der damit einhergehenden erhöhten Gefährdungslage unterstützten Bedienstete des Bundeskriminalamtes und des Einsatzkommandos Cobra die Kriminalisten des Landeskriminalamtes Niederösterreich. Dabei konnten ein 42-jähriger und ein 39-jähriger österreichischer Staatsbürger vorläufig festgenommen werden. Bei den mehrstündigen Durchsuchungen wurden große Mengen an bereits hergestellter Amphetaminpaste, Methamphetamin, Laborutensilien, Chemikalien sowie größere Mengen an Suchtmitteln sichergestellt. Ebenfalls sichergestellt wurden zwei als gestohlen gemeldete Faustfeuerwaffen.Durch intensive Fahndungstätigkeiten konnte am 24. März 2026 eine weitere Beschuldigte – eine 51-jährige polnische Staatsbürgerin ohne aufrechten Wohnsitz im Bundesgebiet – ausgeforscht und in 1200 Wien festgenommen werden.Bei den durchgeführten Einvernahmen zeigten sich die Beschuldigten nicht geständig. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert.Presseaussendung vom 27.03.2026, 15:57 UhrReaktionen bitte an die LPD Niederösterreichzurück

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