Demonstrationen in Linz

Demonstrationen in Linz Landespolizeidirektion OberösterreichDie heutigen Versammlungen konnten ordnungsgemäß von der Polizei begleitet werden. Es kam zu keinen gravierenden Zwischenfällen zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der PEGIDA-Demo und der Gegendemonstration. Im Zuge seiner Tätigkeit wurde ein Pressefotograf einer Tageszeitung von einem Teilnehmer der Gegendemonstration beschimpft und leicht verletzt. Der Beschuldigte konnte von der Polizei ausgeforscht werden und wird angezeigt. Es gab keine Festnahmen, jedoch mehrere Identitätsfeststellungen.Vor allem der BOS-Digitalfunk konnte bei diesem Einsatz in Oberösterreich erstmalig getestet werden. Das einheitliche digitale Sprech- und Datenfunksystem wurde bereits bei der „Euro 2008“ mit Erfolg angewandt und überzeugte die Einsatzkräfte und die Einsatzleitung. „Die digitale Systemtechnik ermöglicht eine übergreifende Kommunikation zwischen den Polizeieinheiten und wir konnten dies für unsere taktischen Maßnahmen ausgezeichnet nutzen“ sagte der Einsatzkommandant Brigadier Karl Pogutter, BA MA.Ein elektronisches Filterverfahren und digitale Fehlerkorrekturen sorgen für eine exzellente Sprachqualität des BOS-Digitalfunk. Gleichzeitig gilt diese Kommunikation als abhörsicher, da alle Nachrichten codiert versandt werden und ausschließlich durch zugelassene Endgeräte entschlüsselt werden können. Durch die Möglichkeit, verschiedene Rufgruppen zu schalten, kann die Kommunikation zielgerichteter und flexibler erfolgen. Dies ermöglicht auch eine Kontaktaufnahme über die eigene Behörde hinaus zu anderen BOS.“Ich möchte mich bei allen eingesetzten Kräfte bedanken, die diesen Einsatz problemlos über die sprichwörtliche Bühne brachten“ sagte der behördliche Einsatzleiter und Landespolizeidirektor-Stellvertreter Mag. Erwin Fuchs.Rückfragehinweis zur Aussendung:MMag. David FURTNER, Tel.: 0664 / 811 70 35Presseaussendung vom 21.02.2015, 18:04 UhrReaktionen bitte an die LPD Oberösterreichzurück

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