Versuchter Betrug

Versuchter Betrug Presseaussendung der Polizei SalzburgAm Vormittag des 18. August 2020 versuchte ein bislang unbekannter Täter via Email bei einer Bank in Bischofshofen eine Überweisung zu erwirken. Unter Verwendung der Kontodaten sowie der gefälschten Unterschrift des Opfers versuchte der Täter eine Überweisung im fünfstelligen Euro-Bereich auf ein italienisches Konto zu tätigen. Die Bank verständigte unverzüglich die 47-jährige Pongauerin, welche angab keinen derartigen Auftrag per E-Mail versendet zu haben. Durch das rasche und richtige Handeln der Bankangestellten wurde keine Überweisung getätigt und somit entstand kein Schaden. Die Ermittlungen laufen.Tipps der Kriminalprävention:• Informieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die in Ihrem Unternehmen Zahlungsanweisungen tätigen über dieses Betrugsmodell. • Achten Sie auf ausreichenden Schutz bei der Datenübertragung, vor allem bei der Übertragung von Rechnungen und Zahlungsdaten. • Halten Sie bei der Bezahlung von Rechnungen das Vier-Augen-Prinzip zu Ihrem eigenen Schutz ein. • Internetseiten, auf denen man sensible Nutzerdaten eingeben muss, erkennen Sie an den Buchstaben „https“ in der Adresszeile der Webseite und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internet-Browser. Weiters sind sichere Webseiten auch an einer grün hinterlegten Adresszeile oder an einem grün hinterlegten Zertifikatszeichen erkennbar, wenn sich der Betreiber einer unabhängigen Prüfung unterzogen hat. • Überprüfen Sie die Adresszeile des Webbrowsers. Oft reicht ein Blick, um zu erkennen, dass es sich gar nicht um die richtige Website handelt. Sind Sie sich nicht sicher, geben Sie die Ihnen bekannte und gewohnte Adresse per Hand ein. • Richten Sie sich Ihre wichtigen Homepages, wie zum Beispiel Bankzugang etc. als Favoriten in Ihrem Browser ein und verwenden Sie nur diese. Stellen Sie so sicher, dass Sie nur die offiziellen Seiten verwenden. • Wichtig ist der Schutz durch Passwörter: Soweit möglich, verwenden Sie nicht das gleiche Passwort für mehrere Dienste – etwa E-Mail-Konto, Online-Shops und Communitys. Je länger und komplexer ein Passwort ist, desto schwerer ist es zu knacken. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein und aus einer zufälligen Reihenfolge von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Ein solches könnte leicht erstellt werden, indem sich der Benutzer einen Satz überlegt und von jedem Wort den ersten Buchstaben sowie alle Zahlen undDie Spezialisten der Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Salzburg stehen Ihnen kostenlos unter der Telefonnummer 059133 50 3333 oder via E-Mail LPD-S-LKA-Kriminalpraevention@polizei.gv.at für eine Beratung zur Verfügung.Presseaussendung vom 19.08.2020, 09:24 UhrReaktionen bitte an die LPD Salzburgzurück

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