Alpine Notlage in 6632 Ehrwald

Alpine Notlage in 6632 Ehrwald Presseaussendung der Polizei TirolAm 01.01.2026 begaben sich drei deutsche Bergsteiger, ein 18-jähriger aus Bremen, ein 20-jähriger und ein 18-jähriger aus NRW, mit dem Ziel, die Zugspitze zu besteigen, auf den Weg. Der Ausgangspunkt der Tour war Ehrwald. Die Gruppe wählte die Route, die sie über die Wiener Neustädter Hütte in Richtung „Stopselzieher“ führte. Kurz nach dem Passieren der Wiener Neustädter Hütte verlor die Gruppe den markierten Weg und folgte stattdessen Trittspuren im Schnee bergwärts. Während des Aufstiegs schloss sich ein alleingehender33-jähriger, slowakischer Bergsteiger der Gruppe an. Auch dieser Bergsteiger folgte den gleichen Trittspuren. Den Angaben zufolge stiegen die vier Bergsteiger insgesamt etwa 300 Meter vom richtigen Weg entfernt auf und fanden sich schließlich an einem Punkt wieder, an dem sie nicht mehr vorwärtskamen. Aufgrund der fortschreitenden Erschöpfung waren die Bergsteiger nicht mehr in der Lage, den Weg eigenständig abzusteigen. Ein weiterer Aufstieg erschien ihnen als zu riskant. Um 13:02 Uhr setzte der slowakische Stbg einen Notruf ab. Es wurde daraufhin umgehend ein Hubschrauber des BMI zur Bergung angefordert. Der Hubschrauber konnte alle vier Bergsteiger unversehrt bergen und ins Tal fliegen. Im Einsatz standen die Bergrettung Ehrwald, ein Hubschrauber des BMI, die Alpinpolizei Reutte sowie die Polizeistreife LermoosPresseaussendung vom 02.01.2026, 06:38 UhrReaktionen bitte an die LPD Tirolzurück

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