Lawinenabgang mit Verletzungsfolge am Kreuzkopf in Reutte

Lawinenabgang mit Verletzungsfolge am Kreuzkopf in Reutte Presseaussendung der Polizei TirolAm 3. April 2026 stieg eine befreundete Schitourengruppe aus Deutschland (alle aus dem Landkreis Ostallgäu) von deutscher Seite auf den Kreuzkopf im Gemeindegebiet von Reutte auf. Nach einer kurzen Gipfelrast fuhren die Alpinisten einzeln in den, auf österreichischer Seite liegenden, Nordosthang ein. Als der dritte Schifahrer gegen 12:00 Uhr in den Hang einfuhr, löste sich ein Schneebrett und riss die drei Sportler über ca. 300 Meter felsdurchsetztes Gelände mit. Dabei wurden ein 34-Jähriger und ein 38-Jähriger teilverschüttet, konnten sich aber selbst aus der Lawine befreien. Ein 52-Jähriger wurde nicht verschüttet. Ein Ehepaar, eine 36-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann, war noch nicht in den Hang eingefahren und wurde deshalb von der Lawine nicht erfasst. Der 34-Jährige erlitt durch den Lawinenabgang leichte Verletzungen und wurde vom Notarzthubschrauber „RK 2“ in das Krankenhaus nach Reutte verbracht. Die anderen Schifahrer verblieben unverletzt und wurden vom Polizeihubschrauber „Libelle“ geborgen und ausgeflogen. Nach ersten Erhebungen betrug die Abrisskante der Lawine ca. 80 bis 100cm auf ca. 1800m Meereshöhe. Die Breite der Lawine betrug ca. 120 – 150m und die Gesamtlänge ca. 350m.Presseaussendung vom 03.04.2026, 20:38 UhrReaktionen bitte an die LPD Tirolzurück

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