Lawinenabgang im Schigebiet bei Lech – Ein Snowboarder abseits der Piste erfasst

Lawinenabgang im Schigebiet bei Lech – Ein Snowboarder abseits der Piste erfasst Presseaussendung der Polizei VorarlbergAm 20. Februar 2026 gegen 14:30 Uhr fuhren zwei aus Ungarn stammende Snowboarder im Schigebiet Lech, Rüfikopf, kurz vor der Sperrung der Piste Nr. 180 auf der blauen Piste talwärts. Im Bereich Roßgraben verließen die beiden Snowboarder trotz erheblicher Lawinengefahr den gesicherten Schiraum und fuhren ohne entsprechende Notfallausrüstung in einen rund 35 Grad steilen Nordhang ein. Dabei löste sich durch den vorausfahrenden 43-jährigen Snowboarder ein Schneebrett. Der Mann wurde etwa 15 Meter in ein Tobel mitgerissen und vollständig verschüttet. Dem Verschütteten gelang es, sich mit einer freien Hand eine Atemhöhle zu schaffen. Der nachfolgende 45-jährige Begleiter erkannte die Notlage zunächst nicht und setzte erst nach etwa 30 Minuten erfolgloser Suche einen Notruf ab. Im Zuge einer weiteren Oberflächensuche konnte er seinen Kollegen schließlich lokalisieren und diesen mit bloßen Händen ausgraben. Der 43-Jährige blieb nach ersten Erkenntnissen augenscheinlich unverletzt. Im Einsatz standen der Notarzthubschrauber Gallus 1, die Bergrettung Lech mit sieben Einsatzkräften, die Schilifte Lech mit vier Personen sowie die Bundespolizei mit zwei Exekutivbeamten.Presseaussendung vom 20.02.2026, 21:01 UhrReaktionen bitte an die LPD Vorarlbergzurück

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