Alkoholisierter Lenker beging Fahrerflucht
Alkoholisierter Lenker beging Fahrerflucht A9, Gratkorn. – In der Nacht auf Dienstag, 7. April 2026, verursachte ein 43-jähriger Pkw-Lenker in einem Baustellenbereich einen Unfall und flüchtete. Er war stark alkoholisiert. Drei nachkommende Fahrzeuge wurden durch Trümmerteile beschädigt.Gegen 01:15 Uhr war ein zunächst unbekannter Fahrzeuglenker auf der Pyhrnautobahn (A9) in Fahrtrichtung Linz unterwegs. Auf Höhe Gratkorn kollidierte das Fahrzeug im dortigen Baustellenbereich mit der Baustellenabsperrung sowie der Verkehrsleiteinrichtung. Ohne den Vorfall zu melden, setzte der Lenker seine Fahrt fort und beging Fahrerflucht.Folgeschäden an drei FahrzeugenDurch die Wucht des Aufpralls wurden Trümmerteile der Absperrung auf die Fahrbahn geschleudert. Insgesamt drei nachkommende Pkw fuhren über diese und wurden dabei zum Teil schwer beschädigt. Während zwei der Fahrzeuge ihre Fahrt fortsetzen konnten, war ein dritter Wagen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. An der Verkehrseinrichtung der ASFINAG entstand ebenfalls hoher Sachschaden.Fahrerflüchtiger bei Betriebsumkehr gestelltIm Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung im Nahbereich konnten Polizisten den Unfallverursacher wenig später bei einer nahegelegenen Betriebsumkehr ausfindig machen. Der Pkw war stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Bei der Kontrolle des 43-jährigen Lenkers aus dem Bezirk Leoben nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch wahr. Ein durchgeführter Alkomattest bestätigte den Verdacht einer starken Alkoholisierung. Dem 43-Jährigen wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen. Er wird der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung angezeigt.Für die Dauer der Unfallaufnahme und der notwendigen Reinigungsarbeiten durch die ASFINAG mussten die beiden Gratkorntunnel in Fahrtrichtung Linz zwischen 01:40 Uhr und 02:20 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden.Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133Presseaussendung vom 07.04.2026, 06:11 UhrReaktionen bitte an die Redaktionzurück