Behördenübergreifende Schwerpunktaktion – Massive Mängel bei Kleintransportern festgestellt
Behördenübergreifende Schwerpunktaktion – Massive Mängel bei Kleintransportern festgestellt Kalsdorf bei Graz/St. Michael in Obersteiermark. – Unter der Leitung der Landesverkehrsabteilung Steiermark fand am Mittwoch, 1. April 2026, eine großangelegte „Technische Unterwegskontrolle“ statt. Die Bilanz der achtstündigen Aktion zeigt erhebliche Sicherheitsmängel und zahlreiche rechtliche Übertretungen auf.In der Zeit von 06:00 bis 14:00 Uhr führten 20 Polizisten gemeinsam mit 16 Experten spezialisierter Partnerorganisationen – darunter das Arbeitsinspektorat, die Finanzpolizei, die Fernmeldebehörde sowie der Prüfzug des Landes Steiermark (Abteilung 15) – intensive Kontrollen durch. An den Standorten Kalsdorf (B67) und St. Michael (B116) lag der Fokus gezielt auf Kleintransportern der Kategorien N1 und N2. Überprüft wurden insbesondere der technische Zustand, die Ladungssicherung, das zulässige Gesamtgewicht sowie die Fahrtauglichkeit der Lenker.Zahlreiche Kennzeichenabnahmen durch die PolizeiDie Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten insgesamt 116 Fahrzeuge. Dabei mussten 238 verkehrsrechtliche Übertretungen zur Anzeige gebracht werden. Für 16 Lenker war die Fahrt vor Ort zu Ende: Ihnen wurde aufgrund schwerwiegender Mängel die Weiterfahrt untersagt, was in zehn Fällen zur unmittelbaren Abnahme der Kennzeichen führte.Die Ergebnisse der beteiligten Fachbehörden unterstreichen die Notwendigkeit der Kontrollmaßnahmen:• Abteilung 15 (Prüfzug): Von 30 technisch überprüften Fahrzeugen wiesen 18 Mängel mit „Gefahr im Verzug“ auf.• Arbeitsinspektorat: Es wurden 20 Anzeigen nach der Arbeitsmittel- sowie der Lenkprotokoll-Verordnung erstattet.• Finanzpolizei: Die Beamten erstatteten 41 und setzten Abgabensicherungsmaßnahmen in der Höhe von über 58.500 Euro fest.• Fernmeldebehörde: Ein illegal mitgeführter Störsender wurde beschlagnahmt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.Nachhaltige Erhöhung der VerkehrssicherheitDie enge Kooperation der verschiedenen Behörden ermöglichte eine fachlich vertiefte Überprüfung weit über die rein verkehrsrechtlichen Aspekte hinaus. Durch das frühzeitige Aus dem Verkehr ziehen verkehrsunsicherer Fahrzeuge konnten akute Gefahrenquellen beseitigt werden. Die Landesverkehrsabteilung Steiermark kündigt an, derartige koordinierte Schwerpunktaktionen auch künftig konsequent fortzusetzen, um das Sicherheitsniveau auf steirischen Straßen nachhaltig zu erhöhen.Presseaussendung vom 01.04.2026, 19:00 UhrReaktionen bitte an die Redaktionzurück