Osterreiseverkehr 2026: Weniger Unfälle – Alkohol bleibt Risiko

Osterreiseverkehr 2026: Weniger Unfälle – Alkohol bleibt Risiko Die Verkehrsbilanz zum Osterwochenende 2026 zeigt eine insgesamt positive Entwicklung mit weniger Unfällen und Verletzten als im Vorjahr. Erstmals seit Jahren gab es in der Steiermark über die Osterfeiertage keinen Verkehrstoten. Dennoch kam es zu mehreren schweren Vorfällen, bei denen insbesondere Alkohol und riskantes Verhalten eine zentrale Rolle spielten.56 Verkehrsunfälle, 61 Verletzte und kein Todesopfer – so lautet die Bilanz des Osterwochenendes 2026 in der Steiermark (2025: 61 Unfälle, 69 Verletzte, 1 Todesopfer). Die Polizei stellte zudem 4.886 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest (2025: 5.557) und erstattete 44 Anzeigen wegen Alkohol am Steuer (2025: 60) sowie zwei wegen Drogeneinflusses (2025: 3). In 19 Fällen musste der Führerschein vorläufig abgenommen werden (2025: 29). Vorläufige Fahrzeugbeschlagnahmen waren wie bereits im Vorjahr nicht erforderlich.Rückläufige Zahlen: Alkohol weiterhin präsentTrotz insgesamt rückläufiger Zahlen kam es am Osterwochenende in der Steiermark zu mehreren schweren Vorfällen im Straßenverkehr. Bei einem Auffahrunfall auf der B67 bei Gratkorn wurden mehrere Personen verletzt, darunter auch Kinder. Hinweise auf eine Alkoholisierung der 31-jährigen Pkw-Lenkerin bestätigten sich. In Graz wurde ein Motorradlenker bei einer Frontalkollision schwer verletzt, der 30-jährige Pkw-Lenker war ebenfalls alkoholisiert. Im Bezirk Leoben entzog sich ein Motorradlenker einer Kontrolle und gefährdete bei seiner Flucht, unter anderem durch eine Osterspeisensegnung, mehrere Personen. Zudem verursachte ein alkoholisierter Pkw-Lenker auf der A9 bei Gratkorn einen Unfall mit Fahrerflucht und beschädigte weitere Fahrzeuge. Alkohol und riskantes Verhalten zählten auch zu Ostern 2026 weiterhin zu den zentralen Gefahren im Straßenverkehr.Presseaussendung vom 07.04.2026, 13:38 UhrReaktionen bitte an die Redaktion.  zurück