Bilanz Osterverkehr 2026 – kein Todesopfer auf Tirols Straßen
Bilanz Osterverkehr 2026 – kein Todesopfer auf Tirols Straßen Presseaussendung der Polizei TirolBei frühlingshaftem Wetter und angenehmen Temperaturen nutzten viele Reisende das verlängerte Osterwochenende. Auf Tirols Straßen zeigte sich über die Feiertage ein deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen, insbesondere am Karfreitag und am Ostermontag. Besonders dicht war der Verkehr auf den klassischen Reiserouten, darunter die A12 Inntalautobahn, A13 Brennerautobahn und die B179 Fernpassstraße. Die LKW-Sonderfahrverbote auf der Inntal- und Brennerautobahn am Karfreitag und Ostersamstag zeigten ihre Wirkung und trugen wesentlich zu einer Entspannung im Reiseverkehr bei.Im Vergleich zu Ostern 2025 ereigneten sich mehr Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Bei den von der Polizei zu bearbeitenden Unfallereignissen waren einmal mehr nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, Unachtsamkeit, Vorrangverletzungen und Auffahren die Hauptunfallursachen. Am Osterwochenende ereigneten sich insgesamt 34 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, bei diesen insgesamt 40 Personen verletzt wurden (Innsbruck-Stadt 16, Kufstein 7, Innsbruck-Land 4, Imst 4, Schwaz 2 und Landeck 1). In der Zeit zwischen Karfreitag und Ostermontag kam es heuer auf Tirols Straßen zu keinem tödlichen Verkehrsunfall.Zum österreichweiten Vergleich: Am Osterwochenende 2026 ereigneten sich in Österreich insgesamt 337 Verkehrsunfälle mit Personenschaden (2025: 373 Unfälle). Dabei wurden 382 Personen verletzt (2025: 450 Verletzte), und vier Personen getötet (2025: drei Todesopfer).“Oberstes Ziel der verstärkten Polizeikontrollen ist eine nachhaltige Verhaltensänderung bei den Verkehrsteilnehmenden zu erzielen. Mit wirkungsvollen und zielgerichteten Schwerpunktkontrollen will die Polizei den Hauptunfallursachen entgegenwirken, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Das Um und Auf für mehr Verkehrssicherheit ist und bleibt jedoch die Eigenverantwortung und das Gefahrenbewusstsein jedes und jeder Einzelnen.“ – sagt Enrico Leitgeb, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Tiroler Polizei.Die Tiroler Polizei war über die Feiertage mit verstärkten Kräften im Einsatz. Neben der Geschwindigkeitsüberwachung standen auch Alkohol- und Drogenkontrollen im Vordergrund. Es wurde von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag auf Autobahnen, Landes- und Gemeindestraßen eine ganze Reihe von Verkehrsschwerpunkten gesetzt. Dabei wurden insgesamt 5.633 Geschwindigkeitsdelikte (2025: 5.423) festgestellt. Es wurden des Weiteren 51 Alkohol-Lenker/-innen und 17 Drogen-Lenker/-innen aus dem Verkehr gezogen (zum Vergleich Ostern 2025: 34x Alkohol und 12x Drogen). 55 Fahrzeuglenkenden musste der Führerschein am Osterwochenende in Tirol vorläufig abgenommen werden.Im Rahmen eines landesweiten Geschwindigkeitsschwerpunktes mussten mehreren Fahrzeuglenkenden der Führerschein wegen massiver Geschwindigkeitsübertretungen abgenommen werden. Auf der B179 Fernpassstraße im Gemeindegebiet von Pflach überschritt beispielsweise ein 21-jähriger österreichischer PKW-Lenker die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 72 km/h. Der PKW wurde vorläufig von der Polizei beschlagnahmt und der Führerschein wurde dem Lenker vorläufig abgenommen.Presseaussendung vom 07.04.2026, 14:50 UhrReaktionen bitte an die LPD Tirolzurück