Verdacht eines Tötungsdeliktes und Suizid in Kitzbühel – 2. Nachtrag zur PA 4/8 vom 10.02.2026

Verdacht eines Tötungsdeliktes und Suizid in Kitzbühel – 2. Nachtrag zur PA 4/8 vom 10.02.2026 Presseaussendung der Polizei TirolHeute gegen 13.30 Uhr wurden in Kitzbühel eine 48-jährige Frau und ihr 5-jähriger Sohn (beides österreichische Staatsangehörige) tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge ergaben sich bei der Frau keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Todesursache des Buben wird in einer durch die Staatsanwaltschaft Innsbruck angeordnete Obduktion untersucht. Die Ermittlungen wurden durch das Landeskriminalamt übernommen. Die Tatortarbeit ist noch im Gange.1. Nachtrag: Im Laufe des heutigen Vormittages wurden die Obduktionen an der GMI-Innsbruck durchgeführt, wobei hier beim 5-jährigen Buben keine sichtbaren Zeichen einer Gewalteinwirkung festgestellt werden konnten und noch weitere histologische und toxikologische Untersuchen für die Klärung der Todesursache erforderlich sind. Bei seiner Mutter konnten keine Anzeichen von Fremdeinwirkung festgestellt werden und wird daher von einem Suizidgeschehen ausgegangen.Auf Grund des aktuellen Ermittlungsstandes besteht somit der Verdacht, dass die 48-jährige Frau, zu der der letzte telefonische Kontakt mit ihrem Freundes- und Bekanntenkreis am Sonntag bestand, ihren Sohn im Laufe des Montags in der Wohnung getötet und in weiterer Folge Selbstmord verübt hat. Die Umfeldermittlungen sind noch im Gange, daher kann derzeit keine Aussage über das konkrete Motiv getroffen werden.2. Nachtrag:Als Ergebnis der nun vorliegenden Befunde des GMI-Innsbruck kann beim 5-jährigen Buben von einem Ertrinkungstod (Tod durch Ertränken) ausgegangen werden; die toxikologischen Untersuchung verlief unauffällig.Hinsichtlich der Motivlage werden noch polizeiliche Ermittlungen geführt.Presseaussendung vom 03.03.2026, 14:31 UhrReaktionen bitte an die LPD Tirolzurück