Drogenring gesprengt

Drogenring gesprengt Landeskriminalamt OÖAufgrund umfangreicher und akribischer Ermittlungen seit Februar 2023 konnten Kriminalbeamte des Landeskriminalamtes Oberösterreich (Suchtmittelkriminalität) gemeinsam mit Kollegen der Ermittlungsgruppe für Straßenkriminalität (EGS) insgesamt acht Personen festnehmen. Diese stehen im Verdacht, im gemeinsamen Zusammenwirken insgesamt 32 kg Marihuana und 12 kg Kokain mit einem Straßenverkaufswert in mindestens siebenstelliger Euro-Höhe aus dem Ausland nach Österreich geschmuggelt und im Bundesland mit Gewinnaufschlag an weitere Verteiler im Raum Ennsdorf, Linz und Wels teilweise im Kilobereich verkauft zu haben. Bei den zwölf Hausdurchsuchungen konnten mehrere Tausend Euro und auch Cannabiskraut im Kilobereich und Kokain sichergestellt werden.Dabei hatten die Täter arbeitsteilige Aufgaben wie Entgegennahme des Suchtmittels, Aufteilung, Portionieren, Verteilen und Geld eintreiben. Die Festgenommenen zeigen sich teilweise geständig. Die Täter, teils serbischer und bosnischer Abstammung, organisierten das Suchtmittel mittels verschlüsselter App. Andere Personen transportierten dieses wiederum für den gewinnbringenden Verkauf nach Österreich.Als Lagerstätte diente eine Wohnung in der Welser Innenstadt und eine Miethalle im Bezirk Wels-Land. Dabei wurde das Kokain in einem Kofferraum versteckt und auch vom minderjährigen Bruder des Bunkerhalters aufgeteilt und abgepackt.Der Lagerhalter beschaffte sich einen weiteren Verteiler des Kokains aus dem Ausland im Raum von Wels. Das Kokain wurde in Pkw versteckt geliefert und teilweise kiloweise an Unterhändler verkauft.Bei dem Drahtzieher handelt es sich um einen 30-jährigen serbischen Staatsbürger, der erfolglos versuchte, seine Spuren zu verwischen, indem er in verschiedenen Wohnungen hauste und auch mehrere Fahrzeuge verwendete, die nicht auf ihn zugelassen waren.Die Ermittler konnten die Organisation sprengen und sämtliche Haupt- und Mittäter festnehmen. Insgesamt wurden in diesem Fall über 100 Personen niederschriftlich von den Kriminalbeamten einvernommen und zur Anzeige gebracht.Presseaussendung vom 16.02.2024, 11:57 UhrReaktionen bitte an die LPD Oberösterreichzurück

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