Tätliche Auseinandersetzung in Tulln – 4 Beschuldigte ausgeforscht

Tätliche Auseinandersetzung in Tulln – 4 Beschuldigte ausgeforscht Presseaussendung der Polizei NiederösterreichIn einem Einkaufszentrum in Tulln an der Donau, im Bereich des Erdgeschosses bzw. Parkdecks, dürfte es am 16. Dezember 2023, gegen 23.45 Uhr, zwischen einem 19-jährigen Staatsangehörigen der Russischen Föderation und einem 26-jährigen Mann aus dem Bezirk Tulln zunächst zu einem verbalen Streit und anschließend zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. In diese Auseinandersetzung sollen weiters ein 28-jähriger Mann und ein 31-jähriger Mann, beide im Bezirk Tulln wohnhaft, involviert gewesen sein.Der 19-Jährige steht weiters im Verdacht, dass er mit einer mitgeführten Schreckschusspistole mehrere Schüsse auf den 26-Jährigen abgegeben hat.Kurz nach der Anzeigenerstattung konnte der 19-Jährige zeitnah in einem Lokal in Tulln an der Donau von örtlichen Polizeistreifen lokalisiert und angetroffen werden. Beim Verlassen des Lokales flüchtete der 19-Jährige zu Fuß. Nach kurzer Flucht wurde er gegen 00.25 Uhr, im Stadtgebiet von Tulln an der Donau von einer Streife der Polizeidiensthundeinspektion Guntersdorf vorläufig festgenommen.Die Tatwaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden.Der 26-Jährige wurde vom Rettungsdienst in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.Der 19-Jährige erlitt Verletzungen leichten Grades. Er wurde im Universitätsklinikum Tulln ambulant behandelt.Der 28-Jährige und der 31-Jährige blieben unverletzt.Gegen den 19-Jährigen besteht ein behördliches Waffenverbot; ein vorläufiges Betretungs- und Annäherungsverbot wurde ausgesprochen.Er zeigte sich bei seiner Vernehmung nicht geständig.Der 26-Jährige und der 28-Jährige zeigten sich bei ihren Einvernahmen geständig; der 31-Jährige war teilweise geständig.Über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten wurde der 19-jährige Beschuldigte in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert.Die drei weiteren Beschuldigten werden ebenfalls der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.Presseaussendung vom 18.12.2023, 15:25 UhrReaktionen bitte an die LPD Niederösterreichzurück

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