Versuchter schwerer Betrug mit falschem Polizistentrick in 6112 Wattens

Versuchter schwerer Betrug mit falschem Polizistentrick in 6112 Wattens Presseaussendung der Polizei TirolAm 09.02.2024, gegen 13:30 Uhr, erhielt eine 83-jährige Österreicherin von einem falschen Polizisten, mit der Ansprache „Hier ist die Polizei“, einen Anruf, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Frau zu Tode gekommen sei. Das Telefon wurde dann kurz an eine weinende Frau übergeben. Als die Frau angab, keine Tochter zu haben, wurde der Sachverhalt auf die Schwiegertochter umgelenkt, welche in Haft müsse, falls nicht eine Kaution in der Höhe eines mittleren 5-stelligen Eurobetrages bezahlt werde! Daraufhin willigte das Opfer zur Zahlung der Kaution ein und musste sich unter ständigem Telefonkontakt mit dem Betrüger zur Bank begeben, um das Geld abzuheben. Dabei wurde das Gespräch von der unbekannten Täterschaft auf weitere Vermögenswerte gelenkt und auch die Herausgabe der dadurch erfragten Goldanlagen in Höhe eines niedrigen 5-stelligen Eurobetrages verlangt. Nachdem die Frau angewiesen wurde, niemanden über den Sachverhalt informieren zu dürfen, und den Telefonkontakt nicht unterbrechen zu dürfen, betrat sie die Bankfiliale mit laufendem Telefon, wobei sie dieses in ihrer Handtasche verwahrt. Als die Frau von der Bankangestellten angesprochen wurde, ob sie Geld beheben möge, gab sie ihr das Zeichen mit dem Finger an die Lippen führend, leise zu sein. Die aufmerksame und richtig reagierende Bankangestellte bat die Frau daraufhin in ein eigenes Büro, ohne den Sachverhalt anzusprechen, und verständigte in einem weiteren Büro über Notruf die Polizei. Dadurch konnte die Übergabe des mittleren 5-stelligen Eurobetrages an die Täterschaft verhindert werden.Anrufwelle: Im Laufe des 09.02.2024 kam es in Tirol zu mehreren Meldungen bei der Polizei über Anrufe durch sogenannte „Falsche Polizisten“ mit dem „Kautionstrick“. Auf die Presseaussendung vom 05.02.2024 zu exakt demselben Betrugsvorgehen darf verwiesen werden.Presseaussendung vom 10.02.2024, 20:31 UhrReaktionen bitte an die LPD Tirolzurück

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